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Stellungnahme beschwerde krankenhaus Muster

3 August 2020 No Comment

Ein stetiger Anstieg der Patientenbeschwerden ging mit zunehmenden Bemühungen einher, Beschwerden zur Verbesserung der Qualität wirksam zu analysieren. Im englischen National Health Service (NHS) hat sich die Zahl der jährlich eingegangenen formellen Beschwerden zwischen 2008 und 2018 auf über 200 000 verdoppelt.1 Beschwerden sind komplexe Narrative, die über vermeintliche Versäumnisse bei der Gesundheitsversorgung aus der Perspektive des Patienten berichten. Beschwerden wurden aus einer Reihe von Gründen als wertvolle Datenquelle anerkannt. Im Gegensatz zu den meisten Patientenfeedback-Mechanismen (z. B. Patientenzufriedenheitsumfragen, Patientenkonsultationen) sind Beschwerden unaufgefordert: Sie stellen die Pflegeprobleme dar, die eine Besorgniserregendkeitsschwelle überschreiten und Patienten und Familien zum Handeln zwingen. Dazu gehören Sicherheitsvorfälle3–6 und schlechte Erfahrungen7–9, die nicht immer in internen Systemen der Gesundheitsüberwachung identifiziert werden (z. B. Vorfallberichte, retrospektive Fallüberprüfungen). Beschwerden enthalten Daten zu schwer zu überwachenden Praxisbereichen10 wie Pflegezugang oder Kontinuität, systemische Probleme und Versorgungslücken. Beschwerden beschreiben ferner klinische, soziale und institutionelle Aspekte von wahrgenommenen Versorgungsversagen5 11 12; Die Erfassung soziostruktureller oder “Systeme”13 14 Dimensionen auf Fehler und Fahrlässigkeit.15 Im Gegensatz zu den üblichen Mechanismen zur Rückmeldung und Meldung von Vorfällen sind Beschwerdesysteme jedoch nicht in erster Linie auf Qualitätsüberwachung und -verbesserung ausgelegt und betreffen vor allem Prozesse, um einzelnen Beschwerdeführern eine formelle Antwort zu geben; das heißt, die Bearbeitung von Beschwerden (Feld 1).16 17 Mitwirkende TWR leitete das Schreiben des Papiers und die Analyse von Beschwerdefragen.

Ag leitete die Synthese der 59 Studien, die Zusammenführung ihrer Ergebnisse und trug zum Schreiben des Papiers bei. JR führte die Literatursucher durch, extrahierte die Daten und beteiligte sich am Schreiben. Antwort: Wenn wir der Meinung sind, dass die Untersuchung länger dauern kann, werden wir Sie so schnell wie möglich informieren. Wir nehmen alle Beschwerden und Bedenken sehr ernst, und wir haben einen offenen und ehrlichen Ansatz, um zu reagieren. Wenn eine Untersuchung Beweise für einen Fehler oder Fehler gefunden hat, dann werden wir dies anerkennen und Ihnen eine Erklärung dafür geben, wie dies geschehen ist und was wir tun werden, um zu verhindern, dass es wieder passiert. Erstens gibt es kaum eine Vereinheitlichung der Verfahren zur Analyse von Beschwerden (z. B. Schulung) oder des Zwecks der Datenerhebung (d. h. zur Begebung einzelner Beschwerden oder systemweiter Probleme). Darüber hinaus unterscheidet sich der Prozess der Bearbeitung und Codierung von Beschwerden zwischen den Studien erheblich, wobei nur wenige Daten zur Codierungszuverlässigkeit enthalten sind.

Zweitens ist der Prozess der Beschwerdecodierung sehr unterschiedlich, wobei unterschiedliche Codes und Frameworks (oder gar keine) verwendet werden. Die Forschungsstudien kodieren und mischen Daten sowohl auf Der Kategorie- als auch der Unterkategorieebene und wenden häufig keinen theoretischen Rahmen an. Drittens beziehen sich die verwendeten Codes manchmal auf die Phase der Gesundheitsversorgung (d. h. Überweisung, Untersuchung, Behandlung) und manchmal auf Probleme auf allgemeinerer Ebene (d. h. Sicherheitsvorfälle, Verzögerungen, Einstellung des Personals). Viertens werden Patientenbeschwerden in einigen Fällen als ein Problem und in anderen als mehrere Probleme behandelt (51 % der Studien). Die mehrfache Codierung ist strenger und zeigt Patientenbeschwerden auf, um sich auf mehrere miteinander verbundene Aspekte der Gesundheitsversorgung zu konzentrieren.

Fünftens: Wenn mehrere Probleme kodiert sind, verknüpfen Beschwerdestudien Probleme innerhalb von Beschwerden nicht miteinander (z. B. Einstellungen des Personals als Vorläufer unerwünschter Ereignisse), was bedeutet, dass Beschwerden über ein Thema (z. B. Kommunikation) nicht mit einem anderen (z. B. klinischem Schaden) in Verbindung gebracht werden können. Sechstens sammeln Beschwerdestudien in der Regel keine Daten über die Zuverlässigkeit von Beschwerdeanalysen oder über die Schwere von Patientenbeschwerden (Standard in Studien zu unerwünschten Ereignis).90 Siebtens, da sich Patientenbeschwerdebriefe in der Regel auf das anfängliche Kommunique an Gesundheitsdienstleister konzentrieren, werden zusätzliche Informationen, die durch Folgestudien (z. B. Interviews) gefunden werden, selten in Analysen einbezogen.

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