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Musterdepot gerd kommer

30 Juli 2020 No Comment

Hallo Nils, interessanter Beitrag. Ich musste nur schmunzeln, dass gerade Herr Kommer Deine Ausführungen zum Thema Dividenden und Investieren in Einzelwerte in 2 Blogbeiträgen behandelt hat: Link: www.gerd-kommer-invest.de/depotentnahmen-mythen-und-missverstandnisse/ Link: www.gerd-kommer-invest.de/fragwuerdigkeit-von-einzelaktieninvestments/ Ich halte Herrn Kommer für einen der besten deutschsprachigen Finanzbuchautoren, wirklich ein sehr kluger Kopf. Eine Battle Dirk Müller vs. Gerd Kommer hätte sicherlich auch etwas…. Ist das ein aktiver Ansatz? Zweifellos, denn er ist mit viel Arbeit verbunden (davon kann ich ein Lied singen). Aber im Verlaufe von vielen Jahren entsteht so ein Aktiendepot, das selbst ein ETF ist. Der gravierende Unterschied ist: Wer heute einen Index-ETF kauft, hat jede Menge Firmen mitgekauft, für die ich kein Geld ausgeben würde. Das können schlecht laufende Unternehmen mit miserablen Aussichten sein. Das können auch Firmen sein, die aberwitzig teuer sind. Sind diese Punkte geklärt, werden ETFs passend zu den einzelnen Anlageschwerpunkten gesucht und diese in ein Wertpapierdepot eingekauft. Die Bandbreite der Weltportfolios nach Kommer reicht dabei sehr weit.

Von der einfachen Kombination aus je einem Produkt mit Schwerpunkt auf Schwellenländern, wie z.B. ein ETF, der den MSCI Emerging Markets abbildet, und globaler Marktentwicklung mit Risikoreduktion durch deutsche Staatsanleihen, bis hin zu Depots mit Dutzenden Anlageprodukten, die z.B. auch Small Caps abbilden, lässt sich vieles realisieren. Dadurch ist diese Strategie auch für nahezu jeden Anleger umsetzbar. Aber: Ist das überhaupt notwendig? Ist das überhaupt ein Ziel? Mein Ziel beispielsweise ist, dass mein 100-Euro-Investment mir Monat für Monat 50 Cent oder einen Euro in bar produziert. Als Dividende. Nicht als Buchgewinn. Kurssteigerungen sind nett, werden aber erst zu Geld, wenn ich meine Position auflöse.

Und dann fehlt das laufende Einkommen, denn die Gans, die die goldenen Eier legen soll, muss ich dafür schlachten. eigentlich war ich ein Anhänger von ETF`s, genauer genommen US-ETF`s, da ich die Ansicht vertrete, dass nur bei großem Kapitaleinsatz ein Ausfall einer Einzelaktie so wie im ETF kompensiert werden kann.

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