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Apps zur Handyortung: Gut oder schlecht?

Das Paradebeispiel kommt bestimmt den meisten Lesern sofort in den Sinn, wenn sie an das Thema Handyortung denken: Ein Notruf geht in der Leitstelle des Rettungsdienstes ein, die Person ist verwirrt und kann nicht genau sagen wo sie sich befindet. Zwar ist in diesem Fall die sofortige Handyortung erst auf Nachfrage des Rettungsdienstes legal, so manche Leben sind dadurch aber sicherlich schon gerettet worden.

Doch die Handyortung (wie auf http://handyortung-kostenlos.org) ist längst kein Privileg des Rettungsdienstes oder der Polizei mehr. Mittlerweile kann man im Internet beliebige Handys orten lassen, solange die Handynummer bekannt ist. Die Ortung ist bis auf wenige Meter genau, solange das Handy einen Kontakt zum Satelliten im All herstellen kann (ein Gegenbeispiel ist ein Handy im Tunnel oder einfach ausgeschaltet).

Natürlich ist die „heimliche“ Überwachung eines fremden Handys in keiner Weise legal und verstößt gegen sämtliche Datenschutzbestimmungen wenn der Ausspionierte nicht über seine Beobachtung informiert worden und damit einverstanden ist.
Die beliebteste legale Nutzung dieser Funktion ist die Nutzung von Unternehmen, deren Mitarbeiter Fahrten erledigen, um besser koordinieren zu können. Natürlich gilt hier auch die Informationspflicht für den Arbeitgeber.

Als eine Art Absicherung bieten legale Ortungsdienste im Internet dem Geoorteten einen SMS-Service, der ihn über die Spionage aus der Ferne in Kenntnis setzt. Diese Methode schützt zwar nicht vor dem Zugriff, bietet jedoch die Möglichkeit einer schnellen Reaktion.
Es sind mittlerweile immer mehr Dienste zu finden im Internet, die verlorene Smartphones , insofern vorher eine entsprechende Software auf ihnen installiert wurde, mit Passwortschutz orten können. Alle Dienste funktionieren nur wenn das Smartphone zur Zeit der Ortung eingeschaltet ist.

Eine letzte legale Methode der Ortung wird genutzt um zum Beispiel Informationen über Staus oder Personendichte auf öffentlichen Plätzen zu ermitteln. Hier werden die einzelnen Handysignale auf einigen Quadratmetern zusammengerechnet und somit verschiedenste Schlüsse gezogen. Diese Art der Ortung ist in jedem Fall legal, da hier nicht gezielt eine Nummer gesucht wird, sondern lediglich ein Raum überprüft auf mobile Endgeräte.

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